KFO für Kinder und Jugendliche

Die „klassischen“ kieferorthopädischen Behandlungen beginnen etwa im Alter von zehn Jahren. Ab diesem Zeitpunkt nutzen wir sowohl das aktive Kieferwachstum als auch die erhöhte Umbaufähigkeit der Kiefergelenke, um Kieferanomalien und Zahnfehlstellungen zu beheben.

Da jetzt bereits die „normalen“ herausnehmbaren und festsitzenden Geräte eingesetzt werden, kann auch bei Kindern und Jugendlichen die KFO-Behandlung zwischen
2 ½ und 4 Jahre in Anspruch nehmen.

 

Herausnehmbare Geräte
Mit den ein- oder zweiteiligen „Zahnklammern“ behandeln wir z. B. die Rücklage des Unterkiefers, einen Kreuz- oder tiefen Biss. Diese Apparturen haben Schrauben und Federn, die mit leichtem Druck den Kiefer dehnen oder Zahnstellungen durch „kippende“ Bewegungen verändern – übrigens langsamer als die Festsitzenden. 14 bis 16 Stunden müssen sie getragen werden – also nachts plus nachmittags. Das erfordert bei jungen Menschen Disziplin und gleichzeitig die ebenso unbeliebte Kontrolle der Erwachsenen.
Der Vorteil: Beim Essen, Sport und in der Schule sind Tragepausen erlaubt, Kieferknochen und Zahnfleisch können sich dann erholen und Schäden durch Überbelastung werden vermieden.

Festsitzende Behandlungsmethoden
Mit aufgeklebten Brackets, mit Röhrchen und Bändern aus Metall, Keramik oder Kunststoff sorgen wir dafür, dass schief oder unregelmäßig stehende Zähne, mit oder ohne ihre Wurzeln, bewegt und gedreht, verlängert oder verkürzt in den idealen Zahnbogen eingegliedert werden können. Festsitzende Geräte ermöglich das durch die von ihnen bewusst hervorgerufene, kontinuierliche und ununterbrochen wirkenden Zug- und Druckkräfte.
Nachteile: Unerlässlich und für Kinder bzw. Jugendliche eine durchaus schwierige Pflicht: die tägliche Zahnpflege. Aber die muss sein, während die manchmal sichtbar werdenden weißen Flecken auf der Zahnoberfläche nur sein können und sich durch eine Versiegelung vermeiden lassen.

Voraussetzung für diese Behandlung ist der abgeschlossene Zahnwechsel. Ebenso zwingend ist für beide Alternativen eine umfassende Befunderhebung und unser Beratungsgespräch. Zum ersten Termin erwarten wir Sie und Ihr Kind (auch wenn es schon zu den heranwachsenden Jugendlichen gehört) in unserer Praxis, um uns ein Bild von seiner Mundsituation und vom Stand des Zahnwechsels, von der Zahn- und Kieferstellung und vom Kauapparat machen können.

Nach der Untersuchung folgt ein ausführliches Gespräch, in dem wir mit Ihnen Beiden unsere Befunde besprechen und Ihnen die Behandlungsalternativen „herausnehmbar oder festsitzend“ vorstellen.

Für eine detaillierte Behandlungsplanung werden ggf. Röntgenaufnahmen, auch speziell der Hand, erforderlich. Sie ermöglicht uns eine exakte Wachstumsanalyse und ist zusammen mit Gesichtsfotografien, Modellen, Gesichts- und Lippenprofilen ein wichtiger Bestandteil unserer Befunde.

Wenn in unserer Praxis von Kindern und Jugendlichen Erfolge bewundert und fast unsichtbare Geräte doch identifiziert werden, wenn der Wettbewerb um die schrillsten Gerätefarben läuft und schöne gerade Zähne bewundert werden, dann wissen unsere sechs Fachzahnärzte für Kieferorthopädie, dass KFO nicht nur sie begeistert, sondern auch ihre jungen Patienten.

In einem zweiten Gesprächstermin erläutern wir Ihnen detailliert unsere Auswertungs-Ergebnisse, die beabsichtigten Zahnbewegungen sowie Behandlungsplanung ,Ablauf und eine Kostenaufstellung.

Der Anmeldebogen für Kinder und Jugendliche steht zum Download und Ausdrucken für Sie bereit. Bitte füllen Sie den Bogen in Ruhe zu Hause aus und bringen Sie ihn bei Ihrem ersten Besuch mit in die Praxis. Von gesetzlich krankenversicherten Patienten benötigen wir dann auch die Versichertenkarte.

Sie haben noch weitere Fragen?

Gerne beantworten wir Ihnen diese telefonisch unter 02323-14020 oder bei einem persönlichen Bertaungstermin in unserer Praxis. Selbstverständlich antworten wir auch auf Ihre Mail an info@praxis-hinz.de. Wir freuen uns auf Sie!